WASSER ist nicht gleich Wasser…

...hat seinen Ursprung in unterirdischen Quellen, die vor Verunreinigungen geschützt sind. Es ist ursprünglich rein und wird direkt am Ort der Quelle abgefüllt. Aufgrund seiner Zusammensetzung hat es ernährungsphysiologische Wirkungen. Natürlichem Mineralwasser darf nur Eisen und Schwefel entzogen und/oder Kohlensäure zugesetzt werden. Natürliches Mineralwasser ist ein strengstens kontrolliertes, amtlich anerkanntes Lebensmittel.

Natürliches Heilwasser...

...stammt wie natürliches Mineralwasser aus unterirdischen Quellen, die so tief sind, dass sie vor Verunreinigungen absolut geschützt sind. Es wird in seiner ursprünglichen Reinheit belassen und direkt am Ort der Quelle abgefüllt. Die meisten Heilwasser sind enteisent, d.h. dass dem Wasser vor der Abfüllung aus geschmacklichen und optischen Gründen das Eisen entzogen wurde. Seine lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente bilden die Basis für die vorbeugende und heilende Wirkung. Natürliches Heilwasser bedarf stets der amtlichen Zulassung. Es wird nach sehr strengen gesetzlichen Kriterien geprüft und kontrolliert.

Quellwasser...

...ist auch von unterirdischer Herkunft, muss allerdings keine ernährungsphysiologischen Wirkungen und keine Mindestmineralstoffmenge aufweisen. Die erlaubten Behandlungen wie Enteisenung oder Entschwefelung oder Zusatz oder Entzug von Kohlensäure geltan auch für Quellwasser

Tafelwasser...

...ist ein industriell hergestelltes Produkt. Es wird durch die Mischung von Trinkwasser unter Zusatz von Meerwasser oder Mineralsalzen hergestellt.

Leitungswasser...

...wird aus Oberflächenwasser, Grundwasser und Rohwasser hergestellt. Es unterliegt im Gegensatz zu Mineralwässern einem sehr kurzen Wasserkreislauf. Um aus Rohwasser Trinkwasser herzustellen, ist die Behandlung mit 50 chemischen Stoffen erlaubt. Die mikrobiologischen und chemischen Normwerte werden nur bis zur Abnahmestelle des Verbrauchers garantiert. Diese Abnahmestelle ist die Wasseruhr des Hauseigentümers. Gesetzlich ist Trinkwasser so definiert: Es darf die Gesundheit des Menschen nicht schädigen.

Quelle: http://www.mineralwasser.com

SAFT ist nicht gleich Saft...

Fruchtsaft...

...weißt einen Fruchtgehalt von 100 % auf. Selbst wenn dies nicht auf dem Etikett angegeben ist.

Fruchtnektar...

...weißt, je nach Sorte, einen Fruchtgehalt von 25-50 % auf. Der Fruchtgehalt steht immer auf dem Etikett.

Fruchtsaftgetränk...

...weißt, je nach Sorte, einen Fruchtgehalt von 6-30 % auf. Zusätzlich kann er Wasser, natürliche Aromen, Zucker und Genusssäuren enthalten.

Fruchtschorle...

...hat einen Fruchtgehalt von mindestens 50 %.

Quelle: http://www.fruchtsaft.org

BIER ist nicht gleich Bier...

Obergärige Biere...

...sind Biere, die mit obergäriger Hefe produziert werden. D. h. die Hefezellen setzen sich in einer Schicht auf der Oberfläche ab. Der Gärprozess erfolgt zwischen 15 - 20°C.

Untergärige Biere...

...sind Biere, die mit untergäriger Hefe produziert werden. D. h. die Hefezellen setzen sich nach dem Gärprozess am Boden ab. Der Gärprozess erfolgt zwischen 4 - 9°C.

Spontangärige Biere...

...sind Biere, denen keine Hefe zugesetzt wird. Um die Gärung anzuregen werden die örtlichen, frei in der Luft fliegenden Hefesporen genutzt.

Alkoholfreie Biere...

...besitzen oftmals eine geringe Menge Restalkohol (< 0,5 Gewichtsprozent). Erst seit 2006 ist es möglich, Alkoholfreies Bier mit 0,0 % Alkoholanteil zu produzieren.

Rauchbier...

...kann sowohl unter- sowie obergärig gebraut werden. Das benötigte Malz wird unter Holzfeuer getrocknet, wodurch es das Raucharoma erhält.

Biermischgetränke...

...sind Biere, die mit anderen Getränken gemischt werden. In der Regel handelt es sich um Mischungen mit einem Bieranteil von mindestens 50 %. Das bekannteste Biermischgetränk ist wohl das Radler.

Pils...

...untergäriges Lagerbier mit erhöhtem Hopfenanteil. Stammwürzgehalt max. 12,5 %.

Kellerbier oder Zwickl...

...in der Regel untergärig. Es ist ein ungefiltertes und dadurch ein naturtrübes Bier in dem noch alle natürlichen Schweb- und Trubstoffe enthalten sind. Zudem ist es ein zugespundetes Bier und besitzt daher einen geringen Kohlensäureanteil.

Helles...

...untergärig. Stammwürzegehalt bei 11 - 13 % Alkoholgehalt liegt bei 4,5 - 6 %.

Export...

...untergäriges Vollbier. Stammwürzegehalt bei 12 - 14 % Alkoholgehalt liegt bei etwas über 5 %. Kann Hell oder Dunkel sein.

Lager...

...untergäriges Vollbier. Stammwürzegehalt bei 11 - 14 % Alkoholgehalt liegt bei 4,6 - 5,6 %. Im Gegensatz zum Pils nur schwach gehopft.

Kölsch...

...obergäriges Vollbier. Stammwürzegehalt bei 11,3% Alkoholgehalt liegt im Durchschnitt bei 4,8 %.

Schwarzbier...

...meist untergärig. Dunkles Vollbier. Stammwürzegehalt mindestens bei 11 %. Alkoholgehalt liegt in der Regel bei 4,8 - 5 %. Die Farbgebung entsteht meist durch die Verwendung von dunklem Braumalz oder Röstmalz.

Quelle: http://www.brauer-bund.de

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